Buchvorstellung: Raven One – Michael Wagner

Neuzugang für Inas Bücherregal

Ich habe beim Facebook-Adventskalender der 12 Autoren – 12 Monate. Krimi- und Thrillerfreunde im Kontakt mit Autoren ein weiteres Buch gewonnen, auch das Buch möchte ich Euch nicht vorenthalten:

„Raven One“ von Michael Wagner – Autor

Hier die Beschreibung dazu:

Die neue Ostfriesland-Krimi-Reihe vom Autor der Oliver Hell Krimis.
Jeder nennt sie Raven. Ihr erster Auftrag als Personenschützerin führt die junge ehemalige SEK-Beamtin Kerstin Rabenstein in den Norden. Ihre Mission: Hannah Sophie Lahndorf beschützen. Das 15-jährige Mädchen beobachtete die Kiez-Größe Ante Djordjevic bei einem kaltblütigen Mord.
Die Hamburger Kripo schickt Raven mit dem Mädchen und deren Mutter in den kleinen Fischerort Ditzum an der Emsmündung. Djordjevic setzt alles daran, den Aufenthaltsort zu erfahren und es gelingt ihm.

Als Raven am Ditzumer Hafen angegriffen wird, kommt ihr spontan ein Fremder zu Hilfe. Was sind dessen Motive und kann sie überhaupt jemandem hier vertrauen? Die Attacke ist erst der Anfang einer gnadenlosen Jagd.

Der erste Krimi von Michael Wagner, der im Rheiderland spielt. Raven one ist der Anfang einer Serie.

Forster, Angela L. – Heidefeuer (1. Fall für Inka Brandt)

Heidefeuer (1. Fall für Inka Brandt) – Angela L. Forster

„Robert Andresen hält gerade einen Vortrag über den Seitensprung. Ein Mann mit schweren Reitstiefeln erhebt sich und verlässt den Raum. Er tritt ins Freie und lehnt sich ein Stück weiter gegen die Hauswand. Er wartet, als letzter verlässt der Andresen das Gebäude. Bis zum Dorfteich verfolgt der Mann den Therapeuten, dann spricht er ihn an. Bevor Andresen sein Fahrrad zwischen sich und den Mann bringen kann, blitz auch schon die  Schneide eines Messers im Mondlicht auf…“

Kommissarin Inka Brandt ist nach ihrer Trennung mit ihrer kleinen Tochter Paula auf dem Bio-Hof ihrer Schwester untergekommen. Dort soll  sie mithelfen, doch die Ermittlungen machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Hanna hat dafür Verständnis, für ihren Schwager Tim hat das jedoch Konfliktpotenzial.  Dazu kommt noch Sebastian Schäfer, ein Patient der nahegelegenen Klinik, der sich in die Ermittlungen einmischt.

Bereits der Prolog gibt einen guten Vorgeschmack auf das Buch. Vorbei ist es mit der Idylle am Dorfteich, wenn nicht sogar im ganzen Dorf. Ein Mord und damit jede Menge Raum für Spekulationen, Klatsch und Tratsch. Inka und ihr Kollege stecken mittendrin, wie viel Wahrheit steckt in den Gerüchten? Dabei ist Inkas direkte Art nicht immer hilfreich, zu Beginn ist mir dies etwas aufgestoßen, ich war nicht immer mit ihrem Handeln einverstanden. Dieses Gefühl legte sich mit der Zeit, immerhin weiß so jeder woran er bei ihr ist. Mit Sebastian Schäfer betritt eine Figur die Bühne, die etwas Leben in den dahin fliesenden Krimi bringt. Seine Vergangenheit ist bewegend, seine Ermittlungsversuche kommen bei Inka verständlicherweise nicht gut an. Mir allerdings gefällt dieser Charakter, auch wenn er nicht nur Inka sondern auch mich zur Weißglut brachte und ich mir oft dachte: Junge, nun red doch einfach Tacheles!

Die Umgebung, die Landschaft und die verschlossene und dennoch tratschende Dorfgemeinschaft hat Angela L. Forster sehr gut beschrieben, alles konnte ich mir bildlich vorstellen und ich muss gestehen: Ein klein wenig habe ich mich in die Landschaft verliebt.  Der Krimi ist leicht zu lesen, kommt ohne brutale Gewaltdarstellungen aus und hat, genau wie die Dorfbewohner, seinen eigenen Charme. Dies ist der erste Teil um Inka Brandt, und ich freue mich  auf die Fortsetzung, die auch schon bereit liegt.

  • 416 Seiten
  • Verlag: CW Niemeyer Buchverlage GmbH; Auflage: 1 (4. November 2019, Neuauflage)
  • ISBN-10: 3827195543 ISBN-13: 978-3827195548