Limar, Fiona – Schwesternblut

Schwesternblut – Fiona Limar

Leonie und Markus sind spät Nachts auf der Heimfahrt von einer Party. Plötzlich stürzt etwas helles durch den Wald auf die Straße. Ein Mensch, der noch die Arme hebt und dann zusammen bricht. Die beiden überlegen, ob es sich wohl um eine Falle handeln könne, doch die Hilfsbereitschaft siegt. Bewaffnet mit einer schweren Taschenlampe verfrachten sie die Person auf die Rückbank. Die zerbrechlich wirkende Frau in Kittel und Badelatschen schreit panisch, jemand sei hinter ihr her, sie müssten schnell weg, sonst werden sie alle umgebracht…
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Fiona Limar versteht es hevorragend, ihren Figuren Leben einzuhauchen. Die Protagonisten sind gut aufgezeichnet, schnell erfährt der Leser etwas über ihre Stärken und Schwächen, verteilt seine Sympathien. Ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen, schnell hatte mich Marie überzeugt.
Grit dagegen konnte ich schlecht einschätzen, sie wie auch ihre Schwestern sind für mich lange undurchschaubar gewesen. Nach und nach lüften sich die Geheimnisse, erklären manche Reaktionen und Handlungsweisen.

Zwischendurch gab es einen kleinen Spannungseinbruch, ich dachte mir noch, dass es gerade viel zu friedlich ist. Und Zack, plötzlich ging es hochspannend weiter, nahm zum Ende hin immer mehr an Fahrt auf. Ich tappte bis zur endgültigen Auflösung gemeinsam mit den Ermittlern im Dunkeln, rätselte mit, wollte ins Buchgreifen und die Protagonisten schütteln.

Die kurzen Kapitel spornen zum weiter lesen an. Nur noch das eine Kapitel, dachte ich. Und dann, ach, das war so kurz, ich lese noch eines….und plötzlich war das Buchaus 🙂

Ein toller Thriller mit überaschenden Wendungen, ich kann dieses wie auch die anderen Bücher von Fiona Limar vorbehaltlos empfehlen.

Unter Rezensionen nach Autor findet ihr weitere Rezensionen von mir zu ihren Büchern.

  • 393 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (14. März 2019)
  • ISBN-10: 197971214X ISBN-13: 978-1979712149

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