Limar, Fiona – Der Tod der schwarzen Schwäne

Der Tod der schwarzen Schwäne – Fiona Limar

Zitat:

Sie glitt von der Bank auf den Boden, dann war ein Schatten über ihr und mit einem Zischen fuhr kalter Stahl durch ihre Kehle. Ein dumpfes Gurgeln war das Letzte, was Merit in ihrem Leben vernahm. Es war das Geräusch ihres unaufhaltsam aus der Wunde sprudelndes Blutes, das die Gänseblümchen dunkelrot färbte.

Der Tod der schwarzen Schwäne ist der dritte Teil der Brandenburg-Krimis um Kriminalhauptkommissarin Marie Liebig und ihren Kollegen Jonas Ehrlicher und Oliver Kral. Nachdem ich die beiden ersten Teile schon verschlungen habe, war ich natürlich sehr gespannt ob dieser Teil meine Erwartungen erfüllt und ich kann nur sagen, dass dieser Band ohne Probleme mit den erste beiden Teilen mithalten kann.

Wie gewohnt schreibt Fiona Limar kurz und knapp, Nebenschauplätze spielen so gut wie keine Rolle. Dennoch wirkt ihr Schreibstil nicht kalt oder gefühllos. Im Gegenteil, sie versteht es geschickt, mit kleinen Andeutungen Spannung ins Spiel zu bringen und somit die Neugierde ihrer Leser anzufachen. Der direkte Schreibstil lässt den Leser durch die Seiten fliegen, die kurzen Kapitel verleiten zum immer weiter lesen. Immer wieder führte Fiona Limar mich auf falsche Fährten, streute Andeutungen, die sich dann doch als haltlos erwiesen.

Das Privatleben ihrer Ermittler nimmt kaum Platz ein, spielt eine eher untergeordnete Rolle. Das finde ich fast etwas Schade, dadurch bleiben sie leider etwas blass. Allerdings gibt es eine für mich unvorhersehbare Wendung und das Privatleben der Ermittler spielt plötzlich eine größere Rolle als gedacht.

Fiona Limar greift in allen ihren Büchern interessante Themen auf, dieses hier war für mich neu. Umso neugieriger war ich auf das Buch und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat ein äußerst faszinierendes Thema geschickt in einen spannenden Thriller gepackt. Mich hat bereits während des Lesens die Neugierde gepackt und ich fing an, selbst zu recherchieren – mit zum Teil verstörenden Ergebnissen, Gänsehaut ist hier garantiert.

  • 342 Seiten
  • Verlag: Independently published (9. Dezember 2019)
  • ISBN-10: 171261522X ISBN-13: 978-1712615225

Meine Rezensionen zu Teil 1: Schwesternblut und Teil 2: Spiegel der Angst findet ihr ebenfalls auf meinem Blog.

Zur Seite der Autorin --> Fiona Limar <--

2 Kommentare zu „Limar, Fiona – Der Tod der schwarzen Schwäne

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