Haller, Elias – Leid und letzer Tag (Erik Donner Teil 6)

Klappentext
Er zwingt dich zu einem Spiel auf Leben und Tod. Du kannst mitspielen, aber niemals gewinnen.
Auf dem Marktplatz umstellt die Polizei einen vermeintlichen Irren, an dessen Oberkörper ein Aktenkoffer mittels Kette und Zahlenschloss befestigt ist. Er behauptet, von einem Unbekannten strikte Anweisungen bekommen zu haben: Wenn er den Koffer nicht rechtzeitig an die Mordkommission übergibt, stirbt seine Frau.
Zeitgleich macht Kriminalhauptkommissar Erik Donner in seinem eigenen Schlafzimmer einen abscheulichen Fund. Rasch erkennt er einen Zusammenhang zwischen seiner Entdeckung und dem Aktenkoffer. Von da an beginnt für Donner und vier Kollegen ein Albtraum. Ab sofort sind sie Teil eines Spiels. Des perfiden Spiels eines Serienkillers, dessen Regeln grausamer nicht sein könnten …

Leid und letzter Tag – Elias Haller

Das Cover ähnelt den vorhergehenden Bänden, daher hat die Reihe einen hohen Widererkennungswert.
Mit dem Titel verhält es sich genauso, die eher kryptisch erscheinenden Worte machen neugierig, eine konkrete Vorstellung bekommt man dadurch nicht.

Dieser verrät nicht zu viel, macht dennoch neugierig und man bekommt eine Vorstellung was einen erwartet, diese wird aber bei weitem übertroffen.

Maria ist überglücklich, gerade hat sie ihrem zweiten Mann das Ja-Wort gegeben. Die erste Ehe mit ihrem prügelnden Exmann hat sie hinter sich gelassen. Angetrunken wankt sie zum Hotelzimmer, Thomas, ihr folgt ihr. Im Zimmer wartet ein weiteres Geschenk auf sie. Eine Videokamera…..und ein Bündel Lederriemen!
Ab heute bist du meine Ehehure, hört sie Thomas sagen. Sie will fliehen, stößt aber mit einem nackten Mann zusammen, der eine Ledermaske trägt – Thomas Bruder!

Erik Donner ist Kriminalhauptkommisssar beim K11. Er ist ein schwieriger Zeitgenosse und Kollege, hinter vorgehaltener Hand auch Monster genannt. Einzig Anne, seine Chefin und Freundin, versteht ihn. Ihre Besonnenheit ist das komplette Gegenteil von Donner. Bis zu dem Augenblick, der ihr Leben auf den Kopf stellt.
Erik Donners Vater ist charakterlich seinem Sohn recht ähnlich, kein Wunder dass die beiden des öfteren aneinander geraten.
Fitz ist eigentlich zufällig in das Spiel geraten, versteht aber sich zu behaupten. Er wurde mir richtig sympathisch.

Bereits auf den ersten Seiten ist klar was einen erwartet. Das Buch ist in der übergeordneten Erzählform geschrieben, es gibt Kapitel die in der Gegenwart spielen und welche die von der Vergangenheit handeln. Nach und nach versteht man die Zusammenhänge, überraschende Wendungen und sich überschlagende Ereignisse tragen zur Spannung des Buches bei. Die Gefühlsregungen wie Abscheu, Angst und auch Arroganz werden vom Autor sehr gut dargestellt. Generell bedient sich Elias Haller einer sehr bildhaften Sprache, vieles kann man sich sehr gut vorstellen.

Das gegenseitige Sticheln von Vater und Sohn Donner gefiel mir sehr gut, zeigt es doch deutlich die Anspannung die zwischen beiden vorherrscht. Die Idee mit der App ist klasse, die Umsetzung hat mir auch sehr gut gefallen. Vom Ende war ich geschockt, ich konnte es erst gar nicht fassen und bin nun sehr gespannt ob und wann es einen siebten Teil mit Erik Donner geben wird.

Vielen Dank an NetGalley Deutschland und Amazon Publishing für das bereitstellen des Ebooks.

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