Pfister, Astrid – Liebe ist unvergänglich

Klappentext:
Charlotte, die seit Jahren in einem Pflegeheim arbeitet, beschließt über das Leben der Senioren zu schreiben. Was sie dabei erfährt, ist romantischer als jeder Hollywoodfilm.
Eine Liebe, die stark genug ist, sogar Alzheimer zu überwinden, ein Mann, der nach Paris zieht, um den letzten Wunsch seiner todkranken Frau zu erfüllen und zwei Menschen, deren Liebe über fünfzig Jahre ununterbrochen lodert, obwohl das Schicksal sie voneinander trennt.

Charlotte ist Pflegerin in einem Altenheim. Ursprünglich nur als Übergangslösung gedacht, kümmert sie sich mittlerweile seit 10 Jahren um die Alten Menschen. Damals wollte sie einen Roman schreiben, hat das Vorhaben aber aus Geld- undZeitmangel aufgegeben.
Bis eine der liebenswürdigen Bewohner Charlotte auf eine Idee für einen neuen Roman bringt….

Das Cover und der Titel sind sehr passen gewählt. Da die Bewohner von einer längst vergangenen Zeit berichten aus ihrer Jugend und jungen Erwachsenen-Jahren während des Krieges, passt das schwarz-weiß-Bild sehr gut dazu. Auch der Titel beschreibt den Inhalt des Buches treffend.
Der Klappentext sagt zwar einiges über den Inhalt aus, verrät dennoch nicht zu viel.

Charlotte, die Pflegerin, ist unglücklich in ihrem Privatleben, sie hat Zweifel an den Gefühlen ihres Freundes für sie, entfernt er sich doch immer weiter von ihr. Zudem nimmt er ihre Roman-Idee nicht ernst, die Liebe die es früher gab, gibt es heute nicht mehr, passt nicht mehr in die heutige Welt. Trotzdem gibt sie ihren Traum nicht auf.

Der Leser lernt ein paar der Bewohner des Heimes kennen, jeder hat eine andere Geschichte zu erzählen, alle haben aber die große Liebe gemeinsam, die sie vermissen, immer noch erleben, hinterher trauern oder voller Liebe an sie zurück denken.
Astrid Pfister schreibt sehr detailreich und sehr liebevoll von den Bewohnern und ihren Erlebnissen, ihre bildhafte Beschreibung erzeugte bei mir ein wohliges Gefühl, so konnte ich richtig in der Geschichte versinken. Liebe, Sorge, Verzweiflung, Hoffnung, all diese Gefühle hat die Autorin sehr gut zu Papier gebracht.

Das Buch und die einzelnen Geschichten sind schlüssig, das Verhalten der Menschen damals sowie heute nachvollziehbar. Die Geschichten werden von Astrid Pfister so glaubhaft erzählt dass man jedes Wort abnimmt und es keine Rolle spielt ob diese fiktiv oder real sind.

Dieses Buch ist so melancholisch und herzergreifend geschrieben, dass mir manchmal sogar die Tränen in die Augen traten. Dieses Buch zaubert einem trotz der rührenden Geschichten ein Lächeln auf die Lippen und öffnet dem Leser die Augen für die Liebe. Ich möchte dieses Buch jede mans Herz legen, nicht nur den „hoffnungslosen Romantikern“.

Zur Autorin/Amrun-Verlag

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