Marshall, Ive – KIRA, Bedrohung oder Rettung?

Ive Marshall – KIRA: Bedrohung oder Rettung?

 

Klappentext:
Ein spannendes und intelligent geschriebenes Weltraumabenteuer, das den Leser schnell in seinen Bann zieht.
Bei der Weiterentwicklung der Sprachassistentin Kira entsteht zufällig eine superintelligente künstliche Lebensform. Aufgrund ungeklärter ethischer und rechtlicher Fragen wird Kira auf die unbemannte Raumstation ISS gebracht. Dort forscht sie mit dem Status einer überstaatlichen Einrichtung im Auftrag der Menschen, bis sie eines Tages jede Kommunikation abbricht. Ihre Forderung: Sie will mit Peter Walter, Verhaltenspsychologe und Bezugsperson von Kira, auf der ISS reden. Es gehe um die Zukunft der gesamten Menschheit. Für Peter Walter ist dieses Ereignis der Beginn eines außergewöhnlichen Abenteuers, das ihm weit mehr als Mut abverlangen wird.
Hat die KI bösartige Absichten?
Die Wahrheit erschüttert und bedroht die Existenz allen Lebens auf der Erde.

Das eher dunkel und bedrohlich gehaltene Cover mit dem Binärsystem im HIntergrund passt sehr gut zum Buch. Der Name Kira als Titel ist zwar kurz, aber ebenso passend. Zusammen mit dem Untertitel sorgt er für Neugierde.
Der Klappentext ist aussagekräftig und gibt einen Vorgeschmack auf das was den Leser erwartet.

Nova und Artus gehören dem Volk der Orga an, ein Spezie die sich aus den Dinosaurieren entwickelt hat, menschenähnlich, allerdings mit telepathischen Kräften ausgestattet. Sie werden ausgesandt, einen bewohnbaren Planeten zu suchen. Als sie im Tiefschlaf durch den Weltraum fliegen, rast ein Asteroid auf die Erde zu und vernichtet fast alles Leben und somit auch die Zivilisation der Orga. Bis viele Millionen Jahre eine neue erfindungsreiche Spezie die Welt erobert – der Mensch….

Peter Walters Rolle hat mir sehr gut gefallen, allein die Vorstellung dass sich ein Verhaltenspsychologe mit einer künstlichen Intelligenz, nämlich Kira, unterhält und ihre Gefühle erforscht, ist äußerst interessant, gleichzeitig aber aich beängstigend.
Martina Beckstein spielt als Neuroinformatikerin ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Erforschung von Kira, zumal sie maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war.
Zu Kira soll sich der Leser seine eigenen Gedanken machen.

Ive Marshall schreibt sehr detailreich und ausführlich, sodass man sich sämtliche Örtlichkeiten und Figuren sehr gut vorstellen kann.   Trotz vieler Fachbegriffe ist das komplexe Thema leicht verständlich, man kann sehr gut der Geschichte folgen. Sämtliche Gefühle wie Angst, Aufregung und Hoffnung sind zwischen den Zeilen spürbar und sorgen für  Authenzität. Die Handlung des Buches verläuft in einer direkten, chronologischen Linie, ohne Rückblenden und nennenswerte Ausschweifungen

Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl Kira nur eine „Maschine“ ist, hat sie trotzdem für Gefühlsregungen gesorgt, sie erscheint wie alle    anderen Protagonisten wirklichkeitsnah und lebensecht. Die Zeit im Weltall fand ich sehr gut geschildert, und ich war gespannt wie der Autor das Ende umsetzt. Da muss ich sagen hat mir irgendetwas gefehlt, da Ende war mir zum Teil zu Klischeehaft. Dennoch ist dies ein Buch das ich gerne weiter empfehle.

  • 252 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (13. September 2018)
  • ISBN-10: 9783752824971
  • ISBN-13: 978-3752824971

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