Kristen, Sarah – Blutsschwester

Klappentext:
Kann man seine eigene Schwester töten und sich nicht daran erinnern?
Emma ist überrascht und erfreut, als ihre beste Freundin Vivien, zu der sie vor Jahren den Kontakt verlor, sich plötzlich per Mail meldet. Vivien lebt in London und die beiden verabreden sich für einen Kurzurlaub an der englischen Südküste.
Emma ist noch allein, als am Strand direkt neben ihren Schuhen die abgetrennte Hand einer Frau gefunden wird. Eine lange verdrängte Erinnerung wird wieder wach: Vor 18 Jahren starb ihre kleine Schwester einen grausamen Tod, die Leiche wurde zerstückelt im Wald gefunden, der Täter nie ermittelt. Vergeblich versucht Emma, Vivien zu erreichen, aber die Freundin reagiert nicht.
Und der Albtraum hat gerade erst begonnen. Zurück in Deutschland tauchen Leichenteile in Emmas Umfeld auf. Plötzlich ist nicht mehr sicher, ob sie Opfer oder Täterin ist …

Das Buch beginnt mit einem Rückblick in Emmas Kindheit. Ihre Schwester starb kurz vor ihrem achten Geburtstag, Emma war damals vierzehn Jahre alt. Kurz danach zieht ihre beste Freundin Vivien weg, Emmas trauernden Eltern waren kaum in der Lage sich um Emma zu kümmern. Emma zieht irgendwann ebenfalls weg, geht ihren eigenen Weg. Bis sie nach achtzehn Jahren eines Tages eine Email von Vivien bekommt….

Die Geschichte von Emma wird in der Ich-Form erzählt, ihre Gedanken, Sorgen und Ängste werden dadurch sehr gut und ausführlich dargestellt. Durch die bildhafte Sprache kann man sich sehr gut in Emma hinein versetzen. Auch die Örtlichkeiten kann man sich sehr gut vorstellen. Emmas Handeln ist nachvollziehbar, in ihrer Situtation handelt man oft intuitiv statt überlegt.

Die Protagonisten werden authentisch dargestellt, die Handlung des Buches ist schlüssig. Man kann sich gut vorstellen, das es so etwas zumindest auszugsweise tsächlich gibt.
Die Spannung baut sich schnell auf, flacht immer wieder etwas ab, bleibt aber kontinuierlich bestehen. Immer wieder gibt es zwischendurch kurze Kapitel mit einem Rückblick bzw. einer Traumsequenz. Diese sorgen mit dafür, die Spannung aufrecht zu halten.

Gut und flüssig zu lesen, alte Liebe, neues Glück, Geheimnisse der Vergangenheit – alles vorhanden. Sehr zu empfehlen, zumal der Leser bis zum Ende im Unklaren bleibt.

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