Barkawitz, Martin – Alster Clown

Klappentext:
Serienkiller im Herzen Hamburgs!
Hauptkommissarin Heike Stein soll die grausame Tötung einer arglosen Joggerin durch einen Mörder mit Clownsmaske aufklären.
Als dem Verbrechen weitere Bluttaten folgen, gerät die Polizei unter einen ungeheuren Erfolgsdruck.
Der Horrorclown führt seine Verfolger an der Nase herum. Er hat noch weitere Teufeleien in der Hinterhand.
Werden die Ermittler den hochintelligenten Psychopathen stoppen können?

Paulina Ohlsen joggt rund um die Außenalster, einen aufgestauten Fluss im Herzen Hamburgs. Plötzlich springt ein Irrer mit einer Clownsmaske aus dem Gebüsch. Er will Paulina sich wehren, vermutet sie einen schlechten Scherz eines sogenannten Horror-Clowns. Doch dann sieht sie das Messer in seiner Hand!
„Auf Nimmerwiedersehen, Paulina“, hört sie den Clown sagen bevor er ihr die Kehle zerfetzt…

Das Cover und den Titel finde ich sehr passend, beschreibt es doch treffend den Inhalt des Buches.
Der Klappentext ist kurz und verrät nicht zu viel, das finde ich immer sehr wichtig. Ellenlange Klappentexte mag ich gar nicht.

Das Buch behandelt den bereits 21. Fall von Heike Stein, Hauptkommissarin, und ihrem Team. Heike Stein ist eine toughe Frau die mitbeiden Beinen im Leben steht, abgesehen von ihrer on-off-Beziehung und Maja Wilken, die sie gedanklich nicht zur Ruhe kommen lässt. Ihr Kollege Ben Wilken ist alleinerziehender Vater, nachdem seine Frau Maja untergetaucht ist und polizeilich gesucht wird. Maja ist von Neid und Rachegelüsten zerfressen und geht dabei über Leichen.
Paulinas Chef, der Vorstandsvorsitzende Lutter war sofort unsympathisch, mein Gefühl hat sich dann auch kurz darauf bestätigt.

Der Schreibstil ist wie gewohnt kurz und knackig, das Buch beginnt quasi sofort mit der Story, es gibt kaum Nebenschauplätze, die Spannung besteht das ganze Buch über vom Anfang bis zum Schluß. Lange Schachtelsätze oder Fremdwörter die den Lesefluss ausbremsen gibt es ebenfalls keine.
Die Story ist schlüssig, die Handlungsweisen und Gefühle der Figuren sind nachvollziehbar. Vom Privatleben der Ermittler bekommt man wenig mit, man weiß zwar dass Ben eine Tochter hat, wo diese aber während seiner Einsätze ist, erfährt man nicht. Außerdem erfährt man sehr schnell, wer dahinter steckt, trotzdem ist es spannend zu lesen, ob und wie Heike Stein und ihre Kollegen dahinter kommen und was währendessen noch alles passiert.

Ich habe auch schon diverse andere Bücher des Autors gelesen, Martin Barkawitz bleibt sich und seinem Stil treu, das hat mir gut gefallen. Dieser Krimi ist wieder kurzweilig und spannend, es hat mir viel Spaß gemacht ihn zu lesen.

Auch wenn man die anderen Heike-Stein-Krimis noch nicht kennt, kann man diesen getrost lesen, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist.

Zum Autor

  • 173 Seiten
  • Verlag: Elaria (16. Oktober 2018)
  • ASIN: B07JGPWSM1

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s