Haller, Elias – Der Todesschöpfer

Klappentext:
m Kofferraum eines gestohlenen Wagens stößt die Leipziger Polizei auf einen unheimlichen Fund: eine Glasfigur, in die ein menschlicher Schädel eingeschlossen ist. Kriminalhauptkommissarin Klara Frost übernimmt die Ermittlungen und entdeckt im Oberkiefer eine Zahl, die darauf hindeutet, dass es womöglich weitere solcher Glasgegenstände mit Skelettteilen gibt. Schnell muss Frost feststellen, dass sie einen Serienmörder jagt, dem das BKA schon einige Jahre auf der Spur ist.
Als die Ehefrau eines Glasfabrikanten verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse und die Rollen von Jägern und Gejagten verschieben sich. Bald gerät auch Frost ins Visier des Killers – und dieser gibt sich bei der Herstellung seiner Kunstwerke nicht mehr nur mit den Knochen seiner Opfer zufrieden.

Klara Frost ist neben dem Täter die Hauptakteurin im Buch. Sie ist anders, Millionärin und lebt in einem Luxushotel, fährt statt eines Dienstwagens einen Mercedes AMD, ist tätowiert und wird aufgrund ihrer Vergangenheit „Die Exorzistin“ genannt. Durch ihre unorthodoxe Art hat sie nicht viele Freunde, auch bei ihren Vorgesetzten eckt sie oft an. Bei einem Autounfall entdecken die Ermittler eine Glasskulpturen , in deren inneren ein menschlicher Schädel platziert wurde. Als dann auch noch ein Kollegin vermisst wird, ist Frosts Jagdinstinkt geweckt.

Elias Haller verwendet kurze und verständliche Sätze, verliert sich nicht in endlosen Beschreibungen der Umgebung sondern beschränkt sich auf die wesentlichen Örtlichkeiten.
Er schreibt aus verschiedenen Sichtweisen, vorwiegend aus der von Klara Frost und dem Täter. Ausserdem fügt er immer wieder Gedanken von Klara Frost ein, sehr interessant ihr Handeln mit ihrem Denken zu vergleichen. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, wird aber das ganze Buch über aufrecht erhalten,

Die Handlungen der Protagonisten sind manchmal nicht schlüssig, teilweise unüberlegt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, Klara Frost handelt bisweilen zu vorschnell, das macht sie allerdings menschlich und authentisch. Die Figur Gabriel Rammler hat für manches Stirnrunzeln gesorgt, für mich neben dem Mörder die unsympathischste Figur in der Geschichte. Leider erfährt man in diesem Buch nicht viel über ihre Vergangenheit, diese wird immer nur kurz angeschnitten. Da ich den ersten Teil noch nicht kenne, kann ich nicht sagen ob in diesem mehr darüber zu lesen ist.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und würde eine Fortsetzung definitiv lesen.

5 von 5 Sternen

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