Edwards, Mark – Glücklich sind die Toten

Klappentext:
Es war der glücklichste Tag ihres Lebens. Wie sollte sie ahnen, dass es auch ihr letzter sein würde?
Als die Leiche einer Frau gefunden wird, erkennt Inspector Imogen Evans, dass ein Serienmörder am Werk ist – ein Mörder, dessen Opfer scheinbar glücklich sterben, mit offenen Augen und einem erstarrten Lächeln auf dem Gesicht.
Nicht weit davon entfernt kehrt der alleinerziehende Vater Ben Hofland nach dem Scheitern seiner Ehe in sein verschlafenes Heimatdorf zurück. Dort findet er endlich gutbezahlte Arbeit und auch sein Sohn Ollie wird in der Schule nicht mehr gemobbt. Ben kann wieder aufatmen und glaubt, dass sich das Blatt zu seinen Gunsten gewendet hat. Weil er nicht weiß, dass er beobachtet wird. Von jemandem, der möchte, dass er wunschlos glücklich ist … und tot.

Ben, Schriftsteller/Texter auf Arbeitssuche, ist nach der Trennung von seiner Frau mit seinem 11jährigen Sohn Ollie von London in den Ort seiner Kindheit gezogen. Doch bald treibt ein Serienmörder in dem beschaulichen Ort sein Unwesen. Doch warum lächeln die Toten?
Das Buch besticht durch kurze und klare Sätze. Wörtliche Rede kommt eher weniger vor. Aufgrund des flüssigen Schreibstils ist das Buch gut zu lesen.

Die Stimmung und die Bedrohung der einzelnen Szenen wird vom Autor sehr gut wiedergegeben, zB als Fiona auf den Transporter trifft: Vögel sind verstummt, ein blutrot gefärbter Himmel etc.
Die Sorgen und Probleme, die Ben mit seinem Sohn hat, sind hausgemacht. Als Mutter mit Kids in ähnlichem Alter habe ich schon hin und wieder den Kopf geschüttelt, ich hatte teilweise sogar Verständniss für Ollie.

Der Täter bleibt bis zum Schluß im Verborgenen, obwohl hin und wieder doch ein Verdächtiger präsentiert wird. Da die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, bleibt das ganze Buch der Spannungsbogen oben, immer wieder geschieht etwas unvorhergesehenes. Dabei kommt da Buch ganz ohne allzu blutrünstige Szenen aus.

Ein kurzweiliger Thriller mit interessanten Wendungen.

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